Der Diener zweier Herren

von Carlo Goldoni


Als Mann verkleidet, reist Beatrice mit ihrem Diener Truffaldino ihrem Geliebten Florindo nach. Dieser wird beschuldigt, ihren Bruder ermordet zu haben und ist vor diesen Anschuldigungen nach Florenz geflohen. Ohne dass die beiden Liebenden voneinander wissen, nehmen sie sich im selben Wirtshaus ein Zimmer. Truffaldino ist arm und hat ständig Hunger. So tritt er heimlich, ohne Wissen seines Herrn, eine zweite Stelle bei Florindo an und hofft, sich nun einmal richtig satt essen zu können. Aber statt vollem Magen erwartet ihn als der Diener zweier Herren schweißvolle Arbeit und Nervenkitzel. Er muss nun nicht nur doppelt Wünsche erfüllen, sondern sich auch ständig neue Ausreden und Lügen einfallen lassen, damit seine Chefs ihm nicht auf die Schliche kommen oder einander treffen.

Truffaldino, der von Beatrice als ein „sonderbares Gemisch von Einfalt und Klugheit“ bezeichnet wird, gibt sich dafür auch alle Mühe – aber ob das langt?

Regie: Bernd Poppe